Sie sehen nun die Weihnachtsansprache des Bundespr?sidenten.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich m?chte Ihnen heute Abend von Kindern erz?hlen, die ich vor einigen Tagen getroffen habe:
fünfzig M?dchen und Jungen, die mit ihren Müttern vor dem Krieg in der Ukraine zu uns nach Deutschland geflohen sind.
Sie haben ihre Heimat und sie haben ihr Zuhause verloren, viele von ihnen haben Schreckliches erlebt.
Sie sind so ver?ngstigt, dass schon der Knall einer zufallenden Tür sie zittern l?sst.
Ich traf diese Kinder in Freiberg in Sachsen, wo sie in die Grundschule gehen.
Ihre Lehrerin erz?hlte, wie oft sie die Kinder tr?sten muss.
?Manchmal m?chte ich mitweinen“, sagte sie, ?aber ich kann nicht, denn ich muss ja stark bleiben.“
Eine andere Lehrerin kam selbst erst im Mai aus der Ukraine zu uns, damals sprach sie kein Wort Deutsch –
heute kann sie es so gut, dass sie ukrainische Kinder auf Deutsch unterrichtet.